U-BAHN

Fürth

Bei der Erweiterung des Fürther U-Bahn-Netzes vom Bahnhof Stadthalle bis zum Bahnhof Klinikum wurden im Rahmen des Tunnelvortriebes direkt unter der denkmalgeschützten Häuserzeile der Vacher Straße rund 2.500 m³ Boden gefroren. Für die Unterfahrung der historischen Bebauung am östlichen Tunnelanfang mussten die quartären Sande und Kiese auf einer Länge von 60 m mittels einer Solevereisung aufgefroren werden. Zur Erstellung dieser "Vereisungskappen" kamen 60m lange, gesteuerte Horizontalbohrungen durch die Baugrubenwand gegen drückendes Grundwasser zur Ausführung.
Durch das 1,4 km lange, geschlossene Rohrleitungsnetz im Erdreich wurde die auf -38 °C abgekühlte Salzlösung gepumpt. Um die Gefrierrohre gefror der Boden in einem Zeitraum von fünf Wochen zu einem 1,5 m dicken Frostkörper und bildete die temporäre Schutzhülle für den Tunnelvortrieb. Das Bodengefrierprojekt U-Bahn Fürth ist zusammen mit den gesteuerten Horizontalbohrungen zum Einbringen der Gefrierrohre weltweit einzigartig.

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